es wird ungemütlicher im Netz
25. Januar 2012 von Andreas
Ausgangspunkt für das Post ist: Google will Klarnamenzwang für seine Produkte und :” dass Nutzerdaten der verschiedenen Google-Dienste wie der Google Plus, Maps, News, Youtube oder Picasa, aber auch Geodaten von verbundenen Android-Smartphones verknüpft und aufgezeichnet werden.“.
Ich weiß das man auch ohne Namen oder ähnlich eindeutig zuweisbare Dinge zu haben Profile von Internetnutzern erstellen kann. Aber Klarnamenzwang ist ist dann so eine letzte Hürde über die ich gerne selber entscheiden würde. Und wo ich mich im Netz rumgetrieben habe, sollte auch bitte meine Sache und die der Besuchten bleiben. Was google, facebook und co machen ist wenn man das in die analoge Welt rüberholt, schon ziemlich pervers.
Ich muß meine Daten angeben, möglichst mit Telefonnummer und allem drum und dran, und werde dann beim Gang zum Einkaufsladen, Kiosk (so’n Ding wo früher Zeitungen verkauft wurden), Kleintierzüchterverein beobachtet. Meine Kommunikation die über besagte Dienste läuft, bleibt sicher auch nicht unangetastet. Was ich gerne Esse, meine Lieblingsfarbe, meine politische Einstellung, … das alles interessiert die sich hauptsächlich von Werbung verkaufen ernährenden Internetkonzerne.
Und wenn man weiß wovon sie leben, was ja per se nicht schlecht ist und man tun kann, das wovon sie leben, sollte einem eigentlich auch ein Licht aufgehen das die angebotenen Dienste nicht kostenlos sind, sondern vom Nutzer Aktivitäten und Daten zu entrichten sind.
Facebook, google+ und ähnliche sind bei mir vor einer Zeit über Bord gegangen. Youtube und mein Androidtablet werden dann folgen. Damit werde ich google in die Knie zwingen.. Das heißt Alternativen suchen. Und klügere Menschen sollten darüber nachdenken wie man dem ganzen begegnen kann. Denn ich glaube (dass heißt mir fehlt Wissen) das ist nur der Anfang.
Wenn das im Auto verbaute Multimediadingsbums die Fahrtrouten “nach Hause” sendet, inklusive Geschwindigkeitsüberschreitungen und Falschparken. Wenn Telefongespräche mitgetrackt werden damit man noch besser die Vorlieben des Nutzers herausfinden kann. Google streetview bekommt eine Videoerweiterung, natürlich mit Gesichtserkennung. Beim “betreten” des Internet wird bei google erst mal nach gefragt ob der User auch stubenrein ist. Dafür ist das Netz dann auch schön sauber und gepflegt.
Ja, ja, ich zieh mir ja schon meinen Aluhut auf …